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Der Crosshelm mit Brille – Sicht und Temperierung bei bestem Stil

Wer dem Motocross anhängt, weiß um die Notwendigkeit der korrekten Schutzausstattung. Nebst Brustpanzer, Knieschützer, Armschutz, Handschuhen und vielem mehr, ist der Schutzhelm ein integraler Bestandteil für den professionellen und hobbybegeisterten Fahrer. Dabei ist gerade der Motocrosshelm nicht nur Schutz, sondern dient auch optischen Ansprüchen. Bei Crosshelmen ist dabei – wie bei allen Schutzhelmen mit repräsentativem Charakter – eine enorme Vielfalt geboten. So gibt es etwa auch Crosshelme mit Brille, auf die im Folgendem weiter eingegangen wird. Es ist dazu anfangs zu erwähnen, dass der Crosshelm mit Brille diesem mit Visier in Sachen Sicherheit ebenbürtig ist, aber gleichzeitig mehr Komfort bietet.

Die Auswahl eines passenden Crosshelms mit Brille ist die eine Sache. Sie entscheidet sich nach optischen Gesichtspunkten, der Passgenauigkeit und natürlich den persönlichen Vorlieben des Fahrers. Einige weitere Aspekte sind dazu aber noch zu beleuchten. Schließlich brachte es der Crosshelm mit Brille nicht grundlos zu einiger Verbreitung.

Der Motocross-Sport blickt dabei auf eine mehr als 100 Jahre alte Geschichte zurück, die sich größtenteils in England abgespielt hat und noch heute abspielt. Aus den anfänglichen Rennen oder Show-Fahrten im offenen Gelände – man beachte hierzu auch den Begriff „Dirt-Bike“ – wurden im Laufe der Jahrzehnte regulierte Wettbewerbe für einen großen Teilnehmermarkt.
Dabei ist es unerheblich, ob zweirädrige oder vierrädrige Gefährte genutzt werden. Zwischen Offroad-Motorrädern und Quads gibt es noch mehrere Abstufungen, die sich in Sachen Leistung, Geländeansprüchen und vielem mehr unterteilen lassen. Es gibt zahlreiche Meisterschafen, die Rennen, Kunststücke, Sprünge usw. umfassen. Entsprechend vielseitig ist die Szene.

Während einige Motocross-Anhänger ihr Gefährt geringfügig offroad nutzen, da es zugleich straßentauglich ist – aufgrund der oftmals fehlenden Spiegel, Lichter etc. ist dies keine Selbstverständlichkeit – gibt es auch die Profiszene, welche in schweißtreibenden Wettbewerben unter einigen Risiken Begeisterung auslöst. Allen Fahrern dieses Sports gemein ist es aber, dass ein Crosshelm getragen wird – und hier wird natürlich gern auf den Crosshelm mit Brille zurückgegriffen.

Dabei sind die Rennen und Fahrten im offenen Gelände kaum mit denen auf asphaltiertem Untergrund zu vergleichen. Gezielt werden Elemente wie Matsch, Sand, Steine und Unebenheiten genutzt, um Staubwolken aufzuwirbeln, Matsch zu verspritzen und den Fahrern eine Mehrleistung in Sachen Geschick und Balance abzuverlangen. Gerade Fahrten auf absolut unebenen Boden, der dem Wetter ausgesetzt ist, sind kraftraubend, denn die federnden Gefährte für den Motocross-Sport bedeuten bei Aufprällen (auf dem Boden), engen Kurven und der Steuerung harte Arbeit. Der Motocross-Fahrer ist also ständig in Bewegung, muss seine Umgebung betrachten und sieht sich Risiken ausgesetzt. Der Crosshelm mit Brille sorgt dabei dafür, dass er beste Sicht hat, gut durchatmen kann und gleichzeitig geschützt ist.

Definition des Motocrosshelms mit Brille und Abgrenzung zu anderen Helmarten

Motocrossfahrer trägt einen Crosshelm mit Brille

Wird von einem Crosshelm mit Brille gesprochen, ist immer ein solcher Schutzhelm gemeint, der für das Fahren im Gelände oder Indoor verwendet werden kann und Sicherheit bietet. Er ist als Teil einer Ausrüstung zu verstehen und besteht im Wesentlichen aus der Helmschale, einer Innenfütterung oder -halterung, Fixierung, Polsterung und natürlich dem Gesichtsbereich.

Ein Motocrosshelm unterscheidet sich maßgeblich von einem Motorradhelm oder einem Fahrradhelm, denn er ist in Form und Funktion anders. So besitzt er etwa über den Augen – auf Stirnhöhe – einen nach vorne verlaufenden Auswuchs, das Kinn ist nach schräg unten spitz zulaufend gestaltet und insgesamt ist eine bessere Beweglichkeit als bei anderen Helmen, die den Kopf ganz umschließen, gewährleistet. Dies kommt dadurch zustanden, dass der Kopf mehr geneigt werden kann. Dies ist bei Sprüngen und dem ständigen Anspruch, die Bodenbeschaffenheit und Hinternisse im Blick zu haben, nötig.

Die spitze Form des Helmes wirkt abweisend. Da es beim Motocross zu den bereits erwähnten Verwirbelungen, herumfliegenden Steinen oder anderen Teilen kommen kann, ist es wichtig, dass Verschmutzungen nicht am Helm haften bleiben. Schließlich sind die Bewegungen beim Motocross nicht linear – eben auf einer Straße verlaufend – sondern bestehen auch in Sprüngen, härteren Aufprällen, abrupten Kurven usw. Das Risiko von Steinschlägen, Schlammspritzern und vielem mehr ist entsprechend erhöht.

Die Ausbuchtung auf Stirnhöhe ist dabei vor allem als Sonnenschutz zu begreifen. Hier kann ein Crosshelm aufgrund der anderen Winkel des Fahrers – teils fast senkrecht nach oben durch Pisten und Sprünge – bessere Dienste leisten als gerundete Helme. Ein Crosshelm mit Brille bietet noch einmal zusätzliche Möglichkeiten, doch dazu gleich mehr.

Ein Crosshelm mit Brille unterscheidet sich dabei noch einmal von anderen Helmarten. So ist etwa zu nennen, dass viele Helme anstelle einer Schutzbrille ein Visier aufweisen, was bedeutet, dass das Sichtfeld durch eine durchgehende Scheibe – oder auch eine durchsichtige Kunststoffschicht – abgedeckt ist. Es kommen hier auch Schichtverfahren zum Einsatz, die es ermöglichen, eine zerkratzte und verschmutzte Schicht vom Visier abzureißen.

Der Crosshelm mit Brille vereint dabei die Aspekte Flexibilität in Ausstattung und Design, Anpassbarkeit und Sicherheit in einem leichten Helm, der dem Motocross würdig ist. Entscheidend bei der Unterscheidung zu „starr“ gebauten Helmen ist, dass die Brillen mehr Freiheiten zulassen. Sie sind leicht abzunehmen, sie können ausgetauscht werden und sie lassen unterschiedliche Farbkombinationen zu. Gleichzeitig handelt es sich bei diesen Brillen um kompetente Schutzbrillen.

Dabei bietet der Crosshelm mit Brille durch seine Zweiteiligkeit gleich mehrere Vorteile, die gleich erläutert werden sollen.

Warum also ein Crosshelm mit Brille?

MotocrossfahrerDer Crosshelm mit Brille hat gegenüber solchen mit Visier mehrere Vorteile. Erstens ist da zu nennen, dass die Brillen, die den Crosshelm ergänzen, mehr Raum lassen, gleichzeitig aber den zu schützenden Bereich – die Augen – optimal bedecken.

Diese Brillen verwenden dabei häufigst dieselbe Technik wie die Visiere auch: Abrissscheiben. Wie erwähnt, geht es dabei um die Möglichkeit, eine stark beschmutzte oder zerkratzte Schicht des Schutzes einfach abzureißen. Geübte Fahrer schaffen dies im Fahren, allerdings ist der wesentliche Punkt hier, dass eine Brille im Endeffekt leichter auszutauschen oder zu reinigen ist, als ein Visier. Entsprechend ist es einfacher, eine ergänzende Brille anzuschaffen, als ein Visier ein- und auszubauen.
Gleichzeitig kann farblich beliebig kombiniert werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Brille in das Gesichtsfeld des Helmes passt. Dies mag von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein, aber es gibt bei der Passgenauigkeit auch gewisse Toleranzen. Es sei aber empfohlen, Brille und Crosshelm von einem Hersteller zu beziehen. In den meisten Fällen ist ein Crosshelm mit Brille komplett zu erwerben.

Gleichzeitig bietet die Brille aufgrund dessen, dass sie kein steifes Visier bildet, mehr Flexibilität. Es sind noch kleine Bewegungen – im Rahmen der Passgenauigkeit eines sicheren Helmes! – möglich. Ein Crosshelm mit Brille fühlt sich de facto weniger einengend an als ein steifes Visier, was beim Motocross, bei dem es tendenziell um Freiheit im Gelände gehen soll, zusätzlich ein gutes Gefühl schafft.

Gleichzeitig hat eine aufliegende Brille den immensen Vorteil, dass sie nicht so sehr von innen beschlägt wie ein Visier. Da beim Motocross ohne Weiteres große Schweißmengen aktiviert werden und die Fahrer häufig große Wärme entwickeln, bleibt ein Beschlagen – gerade im Winter – nicht aus. Ein Visier ist irgendwann zu beschlagen von innen und muss ausgelüftet werden. Aus Sicherheitsgründen sollte das nicht beim Fahren geschehen, weshalb der Crosshelm mit Brille hier einfach die bessere Wahl ist.

Insgesamt verfügen Crosshelme über einen größeren Gesichtsbereich als vergleichbare Schutzhelme. Aufgrund der größeren Wärmeentwicklung ist dies auch nötig – der Fahrer benötigt mehr Luft, da eine Überhitzung des Kopbereiches nicht auszuschließen ist. Entsprechend verfügen die Helme über Lüftungsschlitze.
Ein Motocrosshelm mit Brille bietet hier noch einmal zusätzlich den Vorteil, dass die nicht vollends abschließende Brille noch immer wenig wenig Raum zur Lüftung bereithält, während ein Visier (oder auch ein Klapphelm) die Luft im Helm staut. Dies wirkt sich nach einiger Zeit auf die Luft, die Temperatur und damit die Gesundheit und das Unfallsrisiko des Fahrers aus. Weniger Sauerstoff bedeutet auch eine nachlassende Konzentration und das Risiko eines Kreislaufzusammenbruchs oder eines Schwindelanfalls bei steigender Hitze.

Sicherheit und Crosshelme mit Brille

Ein Crosshelm mit Brille ist ein zentraler Bestandteil des Sicherheitsschutzes des Motocross-Fahrers. Es gibt keine Situation im Motocross, die es erlauben würde, auf einen Schutzhelm und einen Schutz der Augen zu verzichten. Entsprechend ist der Crosshelm mit Brille teils lebensrettend (wie andere Schutzhelme auch).

Eingegangen werden soll hier zuerst auf den Aspekt des Augenschutzes. Es verhält sich so, dass die größte Gefahr nebst Aufprällen für den Fahrer darin besteht, dass er etwas in die Augen bekommt, was ihm die Sicht kurzzeitig oder dauerhaft raubt. Beim Motocross kommen hier viele Dinge in Frage – von Steinen über Schlamm bis hin zu Maschinenteilen havarierter Bikes oder Quads. Der Schutz der Augen hat also Priorität, weil eine geraubte Sicht ein Unfallrisiko bedeutet, da sogar das Abbremsen zu einer Herausforderung wird. In Geländefahrten mit anderen Leuten ist ein abruptes Stehenbleiben zudem nicht angebracht, da so die Gefahr eines Unfalls besteht.

Der Crosshelm mit Brille schützt also die Augen. Aus Komfortgründen werden zusätzlich die erwähnten Abreißscheiben verwendet, die im Falle der Notwendigkeit einfach abgezogen werden und das Weiterfahren ermöglichen. Insofern sind die Crosshelme mit Brille auch technisch weit vorn.

Der eigentliche Helm unterscheidet sich nicht von anderen Crosshelmen. Seine primäre Aufgabe besteht darin, bei Stürzen und Zusammenprällen den Kopf des Fahrers zu schützen, das Verletzungsrisiko also zu senken. Dies wird unter anderem durch ein passgenaues Sitzen des Helmes gewährleistet, ist aber auch eine Frage des Materials (dazu später mehr).
Es hat sich oft genug gezeigt, dass das Tragen eines Schutzhelmes die Sterberate bei Unfällen um circa 40 Prozent senkt. Die Helmdesigns – vergleiche etwa mit Integralhelmen, Braincaps usw. – haben einen Einfluss auf die Schäden bei einem Unfall. Jedoch wird hier von Herstellern, Fahrern und Ärzten noch diskutiert. Es steht nicht fest, welcher Helm der „beste“ ist. Alle guten Hersteller bemühen sich aber um das Produzieren von sicheren Crosshelmen – oder eben Crosshelmen mit Brille.

Das Schaffen von Sicherheit geschieht beim Crosshelm mit Brille zudem über Prävention. Dadurch, dass das Sonnenlicht (Stirnhaube) blockiert wird, ist die Gefahr des Geblendetwerdens verringert. Dadurch, dass der Helm mit seinen spitz zulaufenden Formen Dreck, Steine und anderes abweist, ist die Gefahr der Verschmutzung und Verletzung im Gesichtsbereich verringert. Es geht bei Geländefahrten oftmals gar nicht so sehr um Aufprälle, sondern um unvorhergesehene Hindernisse in Form von Objekten, Vegetation oder liegen gebliebenen Fahrzeugen. Entsprechend ist die beste Sicht auch die beste Voraussetzung für ein sicheres Fahren.

Außerdem ist gerade beim Kunstfahren wichtig, dass die Sicht auch bei schlechten Geländeverhältnissen optimal bleibt. Gleichzeitig darf das Sichtfeld nicht versteift sein, weil ansonsten das Balancieren beim Springen, das Einschätzen des Geländes und das eigentliche Fahren erschwert werden. Ein Crosshelm mit Brille bietet hier den optimalen Rahmen.

Der Crosshelm mit Brille entfaltet seine Schutzwirkung im Falle eines Aufpralls in allererster Linie dadurch, dass er den Kopfbereich so umfasst, dass dieser nicht abknicken kann und gleichzeitig Wuchteinwirkungen auf den Schädel abgeleitet werden. Entsprechend zielt der Schutz durch den Crosshelm mit Brille darauf ab, die Knochenstrukturen zu erhalten, das Risiko von Schädel-Hirn-Traumata zu verringern und selbst Stürze auf den Kopf zu federn. Es kann dennoch zu Scheuerwunden, Stauchungen und ähnlichem kommen. Motocross ist kein risikoloser Sport.

Entsprechend ist das Tragen von Schutzhelmen in vielen Ländern gesetzlich vorgeschrieben. Es ist außerhalb von Geländefahrten – beispielsweise im gewöhnlichen Straßenverkehr – aber durchaus möglich, nicht einen speziellen Crosshelm mit Brille zu verwenden, da die Gefahr der Verschmutzungen, Blickwinkel beim Springen usw. keine Rolle spielen. Hier ist die individuelle Situation zu betrachten, um den optimalen Helm zu finden.

Crosshelme mit Brille sind allerdings eine sichere Möglichkeit für alle Motocross-Begeisterten, die auch an Geländefahrten, entsprechenden Rennen und anderen Wettbewerben teilnehmen. Sie sind genauso sicher wie Crosshelme mit Visier, bieten aber ein wenig mehr Komfort aufgrund der schon genannten Vorteile.

Ein wichtiger Sicherheitshinweis im Zusammenhang mit allen Crosshelmen ist dieser: Sobald ein Aufprall stattgefunden hat – und sei es auch ein leichter Aufprall – wird die Innenschale (bestehend aus Styropor) zusammengedrückt, um den Stoß abzuleiten. Entsprechend ist der Crosshelm nicht mehr „funktional“. Nach einem Aufprall sollte jeder Crosshelm mit Brille oder Visier also ausgetauscht werden.

Geschwindigkeit und Crosshelme mit Brille

Motorradfahrer mit einem Crosshelm mit Brille

Beim Motocross ist die Geschwindigkeit gerade bei Rennen ein Faktor. Allerdings sind die Beherrschung des Fahrzeugs, die Fähigkeit zur Anpassung an das unebene Gelände und die Balancefähigkeiten des Fahrers entscheidender. Dennoch wirkt sich die Geschwindigkeit direkt auf den Fahrer aus.

So verhält es sich so, dass eine steigende Geschwindigkeit oftmals auch mit einer höheren Anstrengung verbunden ist, da das schnellere Fahren dem Fahrer mehr Reaktion abverlangt. Hier kommt wieder zum Tragen, dass Scheiben von innen beschlagen. Ein Crosshelm mit Brille umgeht dieses Problem auch bei hohen Geschwindigkeiten. Zudem findet eine enorme Wärmeentwicklung im Helm unter Anstrengung statt. Da die Ventilation entsprechend schlechter wird, ist ein Crosshelm mit Brille die bessere Wahl, um die Zirkulationsprobleme in den Griff zu bekommen. Das Fahren wird insgesamt als luftiger erlebt, was natürlich im Winter auch zu mehr Kälte führt, aber schlichtweg eine gute Atmung sichert.

Gleichzeitig ist es gerade im Sommer wichtig, den Kopf vor Überhitzung zu schützen. Dies ist ein Grund, warum gerade schnelle Motocross-Fahrer ohne Bedenken auf einen Crosshelm mit Brille zurückgreifen können.

Den passenden Crosshelm mit Brille finden

Den optimalen Motocrosshelm mit Brille zu finden, kann herausfordernd sein. Es sind einfach sehr viele Aspekte zu beachten. An erster Stelle sollte stets die Sicherheit stehen. An zweiter Stelle kommt auch schon das Design. Die Frage des Materials, der Farben, der Marke usw. ist eine individuelle Frage. Verschiedene Materialien und Hersteller haben sich unterschiedlich profiliert und so steht vor dem Kauf des idealen Crosshelmes mit Brille die Informationsbeschaffung.

Es sei hier erwähnt, dass Crosshelme mit Brille in ihrer Preisspanne von circa 70 bis 1000 Euro reichen, was Markennamen, der Qualität, dem Material und vielem mehr geschuldet ist. Es ist möglich, einen guten Crosshelm mit Brille in den unteren Preiskategorien zu finden, allerdings ist die Langlebigkeit bei intensivem Betreiben des Motocross-Sports nicht gewährleistet.

Den optimalen Crosshelm mit Brille auszuwählen, ist also eine langfristige Entscheidung: Ein guter Helm überlebt gut und gern zehn Jahre. Dennoch werden Stürze, Kratzer und weitere Ärgernisse ihren Tribut fordern und den Crosshelm mit Brille darin herausfordern, wofür gemacht ist – nämlich für den Schutz des Fahrers.

Der Crosshelm mit Brille muss zum Fahrer, zum Fahrstil und zum Gefährt passen. Es ist zu unterscheiden zwischen einfachen Ausführungen und solchen, die im Design vor allem für anstrengende Offroad-Touren gedacht sind.

Aspekte des Designs

Zwei Dinge spielen bei Design des Crosshelmes mit Brille eine Rolle: Die eigentliche Form des Helmes und die Farbgestaltung. An erster Stelle soll hier die Form des Helmes betrachtet werden. Durch den Sonnenschutz und das spitze Kinnteil ergibt sich beim Design, dass ein Motocrosshelm im Allgemeinen schnittiger und weniger klobig wirkt als ein handelsüblicher Motorradhelm beispielsweise. Der Crosshelm ist insgesamt sportlicher gestaltet, was aber tatsächlich auf die schon erwähnte Funktionalität des Designs zurückzuführen ist.

Ein Crosshelm mit Brille wirkt noch einmal weniger starr und belastend als ein Helm mit festem Visier oder ein Klapphelm. Durch das schmale Brillenteil, dass sich im Gesichtsfeld des Crosshelmes mit Brille einfügt, ergibt sich ein angepasstes Bild. Der Fahrer wirkt nicht so, als hätte er ein großes Objekt auf dem Kopf sitzen, das ihn womöglich einengt. Das Design von Crosshelmen mit Brillen wirkt vielmehr freier und luftiger.

Es geht entsprechend bei der Auswahl des Crosshelmes mit Brille auch oftmals um ein cooles Design, das ein bestimmtes Image vermittelt. Dies kann darüber erreicht werden, dass Helmmarken bekannter Fahrer übernommen werden, Designs nachgeeifert wird, oder schlicht und ergreifend der persönliche Geschmack entscheidet, was sich gut macht. Dabei sollten Fahrer und Crosshelm mit Brille eine Einheit bilden. Nicht jeder Helm passt zu jedem Fahrer, so gibt es Crosshelme mit Brille die an zart gebauten Fahrern schlicht zu klobig wirken und eher leicht anmutende Helme, die auf großen Fahrern nicht schützend wirken.

Beim farblichen Design ist dem Auswählen eines guten Crosshelmes mit Brille kaum eine Grenze gesetzt. Es gibt eine große Anzahl an farblichen Designs, Mustern und vielem mehr auf dem Markt. Zusätzlich verhält es sich auch so, dass die Außenschale eines Crosshelmes mit Brille bei entsprechender handwerklicher Fertigkeit durchaus übermalt oder lackiert werden kann. Ob und in welchem Rahmen das Material dies verträgt, ist beim Hersteller in Erfahrung zu bringen. Beim Umgestalten eines Helmes ist unbedingt darauf zu achten, dass die Lüftungsschlitze, funktionale Teile (Verschlüsse, Übergänge zwischen Schichte, die innere Polsterung) nicht verunreinigt werden.

Prinzipiell lassen sich Crosshelme mit Brille mit Bowlingkugeln vergleichen: Sie sind unabdingbar für den jeweiligen Sport und spiegeln die Persönlichkeit des Besitzers wider. Entsprechend sollte bei der Auswahl genau geprüft werden, welcher Helm sich „richtig“ anfühlt.

Der Crosshelm mit Brille sollte natürlich auch zur sonstigen Motocross-Ausrüstung passen. Im Idealfall bilden Gefährt, Schutzkleidung und Helm eine Einheit, die maximal komfortabel, sicher und ansehnlich ist.

Aufbau und Passgenauigkeit eines Crosshelms mit Brille

MotocrossfahrenEntscheidend für die Sicherheit ist, wie passgenau der Motocrosshelm mit Brille ausfällt. Um die Passgenauigkeit zu verstehen, ist ein Blick auf den Aufbau der Helmschale empfehlenswert. Gleichzeitig gibt der Aufbau eines Helmes weitere Anhaltspunkte bezüglich der Auswahl des richtigen Crosshelmes mit Brille. Schließlich sind nicht alle Helme gleich.

So ist erstens die Außenschale zu nennen. Sie ist hart, bildet die äußere Form des Helmes und ist gleichzeitig der Ansatzpunkt für das Design. Aber natürlich ist sie auch der am meisten Betroffene Part im Falle eines Unfalls. Die Außenschale muss also maximal stabil sein.
Die Außenschale kann zumeist aus duroplastischen oder thermoplastischen Kunststoffen bestehen. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile.

So verhält es sich bei duroplastischen Materialien so, dass diese besonders formstabil sind. Sie sind also – im Gegensatz zu thermoplastischen Materialien – nicht durch Hitze verformbar. Daraus ergibt sich allerdings, dass eine Hitzestauung im Innenfutter (dazu gleich mehr) wahrscheinlicher ist.
Thermoplastisches Material ist zudem leichter und günstiger als duroplastisches Material, was etwas mit dem Tragekomfort zu tun hat. Dennoch wirkt sich hier sogar Sonnenstrahlung auf Dauer negativ auf die Form des Crosshelmes mit Brille aus, was mit einem Verlust an Sicherheit gleichzusetzen ist.

Die Innenschale ist die bereits erwähnte Styroporschicht, die bei einem Aufprall das Ableiten der Stoßkräfte ermöglicht.

Es folgt die Auspolsterung – das Innenfutter. Hierbei handelt es sich um die Gesamtheit der gesamten Polsterung des Crosshelmes mit Brille. Dies umfasst alle Teile, die direkt am Kopf ansitzen und insbesondere den Hals- und Nackenbereich, wo die Polsterung schützend bei Aufprällen wirkt. Eine gute Polsterung sitzt fest, ist aber gleichzeitig bequem. Entsprechend sollte hieraus besonderes Augenmerk gelegt werden.

Durch die Mehrschichtigkeit des Crosshelmes mit Brille ergibt sich eine gewisse Toleranz im Bezug auf die Passgenauigkeit. Dennoch ist es vonnöten, einen gut sitzenden Helm einem leicht lockeren Helm vorzuziehen.
Dafür kann zum Beispiel auf eine Kopfgrößentabelle zurückgegriffen werden. Helmgrößen werden der Tabelle entsprechend standardisiert bezeichnet. Bei ausländischen Produkten ist es eventuell nötig, dass bei der Wahl eines geeigneten Crosshelmes mit Brille auf
eine Umrechnungstabelle zurückgegriffen wird. Maßen in Inch kommen vor.

Die entsprechenden Kopfgrößen lassen sich in XXS-XXL angeben, wobei dies Kopfumfängen bzw. Hutgrößen von 51 Zentimetern bzw. der Größe 6 3/8 bis zu 66 Zentimetern bzw. der Größe 8 1/4 entspricht. Zusätzlich gibt es noch Kindergrößen (gekennzeichnet durch „Youth“), die von 49 bis 52 Zentimetern Kopfumfang reichen.

Ein Helm sollte bei bekannter Kopfgröße lieber so gewählt werden, dass er eine Größe kleiner ausfällt. Es ist oftmals so, dass er dann ohne zu rutschen – und damit sicher – sitzt. Drückt der Crosshelm mit Brille doch unangenehm, ist er nicht der Richtige. Ein Motocrosshelm mit Brille, der zu locker oder zu eng sitzt, taugt nichts, denn er ruiniert das Fahrgefühl und ist schlichtweg nicht sicher.

Ein Crosshelm mit Brille muss also deshalb passgenau sein, weil ein lockerer Helm bei einem Aufprall nicht sicher ist. Es kann innerhalb des Helmes zu Stößen kommen, Aufprallkräfte werden über den Teil des Kopfes, der den Helm im Moment des Aufpralls von innen berührt, abgeleitet usw.

Entscheidend für den guten Sitz auf dem Kopf ist bei einem Crosshelm mit Brille gar nicht so sehr die außen (oder innen) angegebene Zahl am Helm. Diese entspricht schlichtweg einer Angabe, wobei es – wie bei Schuhen – so ist, dass kleine Abweichungen vorkommen. Viel wichtiger ist es, dass der Crosshelm mit Brille aufgrund seines Innenfutters sehr gut auf dem Kopf sitzt. Ein Motocrosshelm mit Brille sitzt dann sehr gut, wenn der Helm auch bei schüttelnden Kopfbewegungen nicht rutscht, aber gleichzeitig der Kopf auf- und abgeneigt werden und seitlich bewegt werden kann. Es ist bei den Ansprüchen an die Bewegungsfreiheit darauf zu achten, dass die gute Sicht bei Crosshelmen mit Brille dadurch gewährleistet ist, dass das Gesichtsfeld besonders groß ausfällt.

Das Innenfutter spielt zudem eine große Rolle, denn es entscheidet mit über die Ventilation, Schweißaufnahme und die Wärmestauung im Helm. Ein billiges Innenfutter nimmt Schweiß nicht gut auf und lässt kaum Durchlüftung zu. Entsprechend leidet der Komfort beim Fahren.

Es kann also entsprechend bei der Auswahl eines Crosshelmes mit Brille nötig sein, anzuprobieren und gegebenenfalls auf eine andere Größe zurückzugreifen. Besonders einfach ist hier die Wahl, wenn bereits ein Crosshelm mit Brille verwendet wird, der ausgetauscht werden soll. In der Regel ist ein Zurückgreifen auf ähnliche Modelle und Größen empfehlenswert.

Es gibt bei Crosshelmen mit Visier und Crosshelmen mit Brille Zertifikate, die das Einhalten bestimmter Normen bestätigen, die von etwaigen Kommissionen festgelegt worden sind und ständig erweitert werden. Ehemals war hier die Din 4848 ausschlaggebend, sie wurde allerdings von der ECE-22-05 abgelöst. Es handelt sich hierbei um eine, seit 2005 gültige, Norm für Schutzhelme, die im motorisierten Zweiradverkehr angewandt werden.

Diese Norm stellt unter anderem sicher, dass Kinnriemen, Außenschale, Visier oder Brille, Form und Aufprallminderung genügend sind. Ein entsprechendes Etikett mit Verweis auf Erfüllung der Norm findet sich bei Crosshelmen mit Brille innen in der Schale oder auch im Bereich der Kinnriemen und ist zwingend mit Schutzfolie übernäht.

Es ist aus Sicherheitsgründen angeraten, beim Kauf eines Crosshelmes mit Brille darauf zu achten, dass diese Richtlinie der Europäischen Kommission vom jeweiligen Produkt erfüllt wird. Es gibt durchaus ältere Helme ohne dieses Zertifikat im Handel zu erwerben, aber ausgehend davon, dass die Richtlinie bereits 2005 in Kraft trat, ist zu bezweifeln, dass diese den Sicherheitsansprüchen genügen. Außerdem sind sie technisch (sprich: In Sachen Design und Materialverwendung) nicht auf dem neuesten Stand.

Reinigung und Verwahrung eines Crosshelmes mit Brille

Crosshelm mit Brille wird von einem Motorradfahrer getragenDie Verwahrung eines Crosshelmes mit Brille erfolgt nach einigen Grundprinzipien, die sich auch auf andere Schutzhelme übertragen lassen. So sollte ein Schutzhelm generell nicht in der Sonne gelagert werden. Dies hat mehrere Gründe: Zum einen wirkt sich UV-Strahlung auf Dauer negativ auf Lacke, Farben und Verbundstoffe aus. Und zum anderen ist eine thermisch bedingte Verformung nie ganz auszuschließen.

Der Lagerort eines Crosshelmes mit Brille sollte belüftet sein, oder zumindest gelegentlich einen Durchzug erfahren. Vor dem Hintergrund, dass innerhalb eines solchen Helmes auch geschwitzt wird, ist dies auch wünschenswert. Der Standort kann eine Kommode (nicht direkt am Fenster), ein Helmständer oder ähnliches sein. Ein abgedichtetes Lagern (in einem Karton oder eingeschlagen in Tüchern etc.) ist aus Gründen der Geruchsbildung nicht angeraten.

Die Reinigung erfolgt entsprechend der Reinigungshinweise des Herstellers. In vielen Fällen lässt sich das Innenfutter herauslösen und separat reinigen, was wünschenswert bei der Auswahl eines Crosshelmes mit Brille ist. Für die eigentliche Helmschale gilt es zu wissen, ob das Material ein Waschen mit Spülmitteln oder Seifen verträgt. Häufig ist es so, dass eine Reinigung besser mit Wasser erfolgen sollte. Schließlich können Lösungsmittel Farben und Verbundstoffe schädigen.

Die Brille bei einem Motocrosshelm mit Brille sollte für das Lagern entsprechend separat liegen. Auch stellt sie eine andere Reinigungsanforderung. So ist es ratsam, die Brille immer blickklar zu halten. Dank der Technik von Abrissscheiben, ist dies meist gar nicht nötig. Sollte eine Brille doch einmal verschmutzen, kann sie meist gereinigt werden. Auch hier gilt es wieder, materialgerecht zu reinigen. Ist eine Brille hingegen stark zerkratzt (Risse im Glas), ist sie zumeist auszutauschen.

Ein Crosshelm mit Brille sollte mitsamt der restlichen Schutzausrüstung für den Motocross-Sport ordentlich verwahrt werden. Dies beugt Verformungen vor und ist auch eine Frage der Ästhetik. Denn es ist nicht zu vergessen, dass ein guter Crosshelm schützt und dabei gut aussieht.

Weitere Informationen zu Motorradhelmen finden Sie auf Wikipedia.